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Online-Podiumsdiskussion: 18. Mai 2022

Wissenschaftsleugnung und ihre digitalen Logiken


Das Thema Wissenschaftsleugnung ist angesichts der Pandemie noch virulenter geworden. Coronaleugner_innen lehnen Erkenntnisse der empirisch arbeitenden Lebens- und Naturwissenschaften ab, und folgen somit derselben Logik, die Klimawandelleugner_innen zu Beginn des 21. Jahrhunderts aufs Tableau brachten. Historisch deutlich länger reichen Verunglimpfungen der Gender Studies als pseudowissenschaftlich zurück. Was haben Corona- und Klimawandelleugnung mit Anti-Genderismus gemein? Und welche Rolle haben digitale Medienumwelten und ‚Diskursformen‘ beim Emporkommen dieser Formen der Wissenschaftsleugnung gespielt? Diesen und weiteren Fragen werden die Referent_innen in Impulsvorträgen und in der darauffolgenden Diskussion untereinander und mit dem Publikum nachgehen.

Hard Facts

18. Mai 2022, 18:00-19:30 Uhr

Referent_innen:
Paula-Irene Villa Braslavsky
(Soziologie/Gender Studies, LMU)

Jörg Radtke
(Politikwissenschaft, Universität Siegen)

Simon Strick
(Amerikanistik/Medienwissenschaft, ZeM Brandenburg)

Moderation: Katharina Motyl (Amerikanistik, Universität Mannheim)

Die Veranstaltungssprache ist deutsch.

Zugang zum Live Stream

Beide Keynotes sind über Zoom der Öffentlichkeit zugänglich. Bitte kontaktieren Sie Lukas Fender, um den Zugang zum Live Stream zu erhalten.

Weitere Informationen können Sie dem Programm entnehmen.